Stressbewältigung am Arbeitsplatz

von | 9. Dez 2017 | Artikel | 0 Kommentare

Stressbewältigung am Arbeitsplatz

Der im neuen Jahrtausend allgegenwärtige globale Wettbewerb stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen, die auf Mitarbeiterseite manche Opfer fordern. Die Mehrbelastungen am Arbeitsplatz steigen immer weiter an. Längst ist vielerorts ein Stressniveau erreicht worden, das auf Dauer krank macht.

Alarmierender Anstieg stressbedingter Arbeitsausfälle

Wie alarmierend die Situation mittlerweile tatsächlich ist, zeigt das Ergebnis einer bereits im Jahr 2000 von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (OSHA) veröffentlichten Studie zu arbeitsbedingtem Stress. Schon damals waren 50 bis 60 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage auf arbeitsbedingten Stress und andere psychosoziale Faktoren zurückzuführen.

Tatsächlich stellen stressbedingte Arbeitsausfälle in ganz Europa die häufigsten arbeitsbedingten Gesundheitsprobleme nach Muskel- und Skeletterkrankungen dar. Da verwundert es nicht, dass die Europäische Kommission im Jahr 2002 die durch Stress verursachten Kosten am Arbeitsplatz auf 20 Billionen Euro pro Jahr schätzte.

Angestaubte alte Angebote durch neue integrative Ansätze ersetzen

Viele der betroffenen Arbeitnehmer werden selbst aktiv und konsultieren Ärzte oder Therapeuten, um ihre stressbedingten gesundheitlichen Beschwerden in den Griff zu bekommen. Doch im Sinne eines übergreifenden vorbeugenden Konzepts müssten grundlegende neue Impulse von Seite der Politik und der Unternehmensführungen kommen. Da gibt es auch schon erste Ansätze. Aber leider fehlt es bisher oftmals an Kreativität und Gestaltungskraft bei der Umsetzung.

So setzen meiner Ansicht nach viel zu viele Unternehmen auf bereits leicht abgestandene Standardkonzepte, die den brennenden Bedürfnissen heutiger stressgeplagter Menschen schon lange nicht mehr gerecht werden. Ich meine hier müsste einmal ordentlich frischer Wind reingebracht werden: Die angestaubten 08/15-Angebote sollten durch gut durchdachte, integrative Ansätze, ersetzt werden, welche den Menschen sowohl auf der psychischen als auch auf der physischen Ebene abholen!

Von freudiger Aufbruchstimmung zu frustrierenden Rückfällen

Da krankheitsbedingte Arbeitsausfälle enorme Kosten verursachen, setzen viele Unternehmen bereits alles daran, das Auftreten von stressbedingten Krankheiten bei ihren Mitarbeitern im Keim zu ersticken. Hinzu tritt eine immer umfassendere Palette an privaten Präventionsmaßnahmen, wie Ernährungsumstellung, Sport oder Psychotherapie.

Doch viel zu oft verflüchtigt sich schon nach kurzer Zeit der anfängliche Elan. Dann weicht die ursprüngliche freudige Aufbruchsstimmung Rückfällen und Frustrationen. Und schwuppsdiwupps landet man wieder bei den alten stressbedingten Gewohnheiten: dem Packerl Chips, dem Zigaretterl oder ein paar Kaffeetscherln!

Kein erfolgreiches Stressmanagement ohne Achtsamkeit

Ich bin fest davon überzeugt, dass ein solches Scheitern von Präventionsmaßnahmen vermeidbar ist, indem dem Stressmanagement eine essenzielle Komponente hinzugefügt wird:

die Achtsamkeit!

An dieser Stelle kommt die Meditative Medizin mit ins Spiel.

Denn meine persönliche Erfahrung und die Erfahrungen meiner Patienten zeigen mir, dass Meditation ein echtes Zaubertool zum Erlernen eben diese Qualität darstellt!

Aus diesem Grund wäre ich höchst erfreut, wenn sich immer mehr Unternehmen gegenüber dem Thema Meditation im Sinne von www.tobiasconrad.com öffnen würden.

Ich bin völlig sicher, dass solch eine unternehmerische Revolution zu völlig neuen Synergien führen würde, die mit Sicherheit nicht nur die betroffenen Mitarbeiter, sondern auch das unternehmerisch denkende Herz der Firmenchefs glücklich machen würden!

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Siehe auch aktuelle Artikel zum Thema Achtsamkeit in der Wirtschaft im Standard und der Neuen Zürcher Zeitung.

 

 

 

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