In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich mich auf die wissenschaftliche Forschung zu den positiven Auswirkungen der Meditation konzentriert. Ich finde es einfach toll, dass sich heute viele der erstaunlichen Wirkungen der meditativen Praxis konkret messen lassen.

Aber zugleich ist es mir ebenfalls äußerst wichtig, nicht zu vergessen, worin das eigentliche Wesen der Meditativen Medizin liegt:

dem Gewahrwerden und Erleben des gegenwärtigen Augenblicks!

Dabei geht es um die Erfahrung eines Bereichs des Mystischen und des Feierlichen, der sich wahrscheinlich niemals vollständig rational ergründen lassen wird. Aber es ist gerade dieser sich unserem Verstand niemals völlig offenbarende Raum, dessen Erfahrung der Kernpunkt der Meditativen Medizin ist. Dies bedeutet für mich, dass sich das Phänomen Meditation trotz all der imposanten Fortschritte in der Forschung niemals bis zur letzten Konsequenz erschließen lassen wird. Und meiner Ansicht nach ist das gut so!

Verehrung und Hingabe

Dass sich uns dieser mystische Raum der Meditation nicht vollkommen erschließt, ist kein Nachteil. Wir sollten ihn einfach so stehen lassen, wie er ist. Meditation bedeutet genau diese Verehrung des Unerforschlichen. Verehrung meine ich dabei überhaupt nicht in einem religiösen Sinn. Ich verstehe sie eher als Hingabe, als ein Sicheinlassenkönnen. Meditation ist diese Hingabe an den gegenwärtigen Moment.

Dies mag zunächst paradox erscheinen, schließlich geht es im Rahmen der Meditativen Medizin, wie ich sie hier auf www.tobiasconrad.com erläuterte, immer auch um eine Auseinandersetzung mit Krankheit. Aber allen möglichen Widerständen, Unpässlichkeiten und Zweifeln, ob sich körperliche Beschwerden durch die meditative Praxis tatsächlich auflösen, zum Trotz zu meditieren ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg der Genesung im Sinne der Meditativen Medizin.

Konsequente Selbsterforschung

Die moderne wissenschaftliche Forschung berührt erst die Spitze des Eisbergs der seit 2000 Jahren praktizierten Erforschung des Geistes durch Introspektion. Und selbst mithilfe aufwendigster Studien wird man sicherlich niemals ganz an das Wissen jener Personen heranzukommen, die persönlich subtilste Aspekte des menschlichen Geistes durch Meditation auszuloten.

Eine beständige meditative Praxis ermöglicht das Erforschen des eigenen Ichs mit allen seinen Aspekten – inklusive aller Schattenseiten – und ist deshalb eine große Herausforderung. Es ist ein beständiges Experimentieren mit sich selbst. Dabei erfolgt eine Konfrontation mit wichtigen Fragen:

Was genau passiert mit mir während der Meditation? Welche Veränderungen ergeben sich durch eine regelmäßige meditative Praxis und wie ergeht es mir, wenn ich diese Regelmäßigkeit unterbreche?

Anerkennen der aktuellen Situation

Prinzipiell sind dieser konsequenten Selbstbeobachtung keine Grenzen gesetzt. Aber auch hier empfehle ich kein Vorgehen mit geradezu wissenschaftlicher Akribie. Vielmehr geht es darum, ein richtiges Gefühl für verschiedenartige Bewegungen, Tendenzen und Zusammenhänge erspüren zu lernen. Dies beinhaltet auch die Anerkennung der Grenzen des Verstehbaren.

Für eine Heilung im Sinne der Meditativen Medizin spielt das Entwickeln der Qualitäten von Vertrauen und Hingabe eine zentrale Rolle. Auch das Anerkennen der eigenen aktuellen Situation, inklusive aller Widerstände, Unpässlichkeiten und möglichen Zweifel am tatsächlichen Heilungserfolg, gehört dazu. Gerade solch eine Fügung – im positiven Sinn – in die tatsächlichen Umstände ist Teil der Genesung im Sinne der Meditativen Medizin.

ARIANNA HUFFINGTON, die Mitbegründerin und Chefredakteurin der Huffington Post und eine der efolgreichsten Geschäftsfrauen weltweit, schreibt in ihrem Buch Die Neuerfindung des Erfolgs darüber, dass Meditation der wirkungsvollste Schlüssel für ein glückliches, erfülltes aber auch gesundes und erfolgreiches Leben ist.

Immer mehr dringt es bis in die Mitte unserer Gesellschaft vor, welche positiven Auswirkungen tägliches Meditieren auf unser Leben hat:

MEDITATION senkt nachweislich den Blutdruck, stärkt deine Gesundheit und erhöht sogar deine Lebenserwartung.

MEDITATION gibt dir bei großen Problemen einen klaren Blick auf die Dinge und du erkennst plötzlich Lösungen, wo vorher keine waren.

MEDITATION lässt dich bewusster deine Umgebung und Mitmenschen wahrnehmen.

MEDITATION erhöht deine Empathie gegenüber anderen und bringt somit mehr Liebe in dein Leben.

MEDITATION macht dich mental stärker und somit Lebensfroher und insgesamt positiver.

MEDITATION hilft dir beruflich die richtigen Entscheidungen zu treffen und zieht Erfolg in dein Leben.

Kurzgesagt hat eine tägliche Meditation die Macht, dein Leben in allen wichtigen Bereichen zu verbessern.

Arianna Huffington zeigt: Zu lange haben wir Erfolg anhand der Kriterien Geld und Macht definiert – die Folgen sind epidemische Wachstumsraten von stressbedingten Erkrankungen. Huffington stellt den “dritten Weg” vor, dessen Erfolgsquotient auf Wohlbefinden, Weisheit, Staunen und Großzügigkeit beruht. Sie zieht die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft heran, um darzulegen, was heute nottut: nichts weniger als eine Revolution unserer Kultur, unseres Denkens, unserer Arbeit und unserer Lebensweise.

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